Kalkulation mit vorberechneten Zuschlägen
Auf diese Punkte sollten Sie bzgl. der Kalkulation mit vorberechneten Zuschlägen achten:
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Kalkulation mit vorberechneten Zuschlägen
Bei der Kalkulation mit vorberechneten Zuschlägen werden die Gemeinkosten eines Unternehmens nicht nach Gemeinkosten der Baustelle und allgemeinen Geschäftskosten unterschieden. Vielmehr ermittelt das Unternehmen die Gemeinkosten insgesamt aus der Rückschau und prognostiziert diese darauf aufbauend für die Zukunft. Sie werden dann als Prozentsatz des Gesamtumsatzes oder der Gesamtherstellkosten festgelegt und auf die Herstellkosten jedes Projekts prozentual beaufschlagt.
Die Zuschlagssätze können ggf. nach Kostenarten unterschiedlich festgelegt werden.
Das Verfahren der Kalkulation mit vorberechneten Zuschlägen ist in der Bauwirtschaft verbreitet. Es kommt insbesondere dann zur Anwendung, wenn ein Unternehmen aufgrund seiner Struktur oder seiner Tätigkeit die Gemeinkosten der Baustelle nicht den einzelnen Projekten verursachensgerecht zuordnen kann. Das ist oftmals bei kleineren Betrieben der Fall oder bei Betrieben, die kleinere oder kurzfristige Aufträge abwickeln. In diesen Fällen ist es z.B. nicht möglich, die Gehaltskosten des Bauleiters, die den Gemeinkosten der Baustellen zuzurechnen sind, einem bestimmten Projekt zuzuordnen, weil der Bauleiter mehrere Projekte gleichzeitig betreut.
Hinsichtlich der allgemeinen Geschäftskosten ist es das üblicherweise angewendete Verfahren.
Das Prinzip Kalkulation mit vorberechneten Zuschlägen besteht darin, dass über alle Baustellen die Gemeinkosten des Unternehmens erwirtschaftet werden und nicht die projektspezifischen über das bestimmte Projekt.
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